Kurt SalterbergAm 20. Juli 1944 kontrollierte der damalige Soldat Salterberg aus Pracht/Westerwald die Ausweispapiere von Oberst Graf Stauffenberg, als dieser nach der Besprechung bei Adolf Hitler das sogenannte „Führerhauptquartier Wolfsschanze“ verließ.

Seine mit Sprengstoff gefüllte Aktentasche hatte er im Dienstzimmer neben dem Schreibtisch Hitlers stehen lassen.

Kurz darauf vernahm der heute 93 jährige Kurt Salterberg eine gewaltige Explosion. Seine Wachhütte lag etwa 30 Meter davon entfernt. Doch Hitler überlebte. Nichtsahnend reiste Stauffenberg nach Berlin zurück. Noch in der Nacht zum 21. Juli wurde er gefasst und mit anderen hochrangigen Offizieren des Widerstands im Innenhof des Bendlerblocks hingerichtet.

Über diese welthistorisch bedeutende Aktion des militärischen Widerstandes gegen das Naziregime berichtet der letzte noch lebende Augenzeuge im Landschaftsmuseum in Hachenburg.
Sein Bericht mit 20 Lichtbildern beginnt um 15.00 Uhr. Der Zugang zu dieser Veranstaltung am Sonntag, den 17. April 2016 ist kostenlos.