Vortrag Dr. JungbluthAnnäherungen aus regionalspezifischer Perspektive
Vortrag im Landschaftsmuseum Westerwald

Der Beginn des Ersten Weltkriegs liegt über 100 Jahre zurück, scheint weit weg zu sein und uns nicht mehr zu berühren. Zeitzeugen gibt es keine mehr und selbst in der Erinnerung unserer Großväter ist diese Zeit kaum noch präsent. Und dennoch bestimmten die Kriegsjahre von 1914-1918 wie kein zweites Ereignis das 20. Jahrhundert und wirken bis in die Gegenwart hinein. Der Erste Weltkrieg als „Urkatastrophe“ beendete das „lange 19. Jahrhundert“ und läutete ein neues Zeitalter ein.

Wie erlebten die Menschen im Westerwald und an der Front die einschneidenden Kriegsjahre? Wie gingen sie konkret damit um? Und was bedeute der Krieg für ihre persönliche Situation? Diesen Fragen spürt Dr. Moritz Jungbluth vom Landschaftsmuseum Westerwald exemplarisch in seinem Vortrag über den Ersten Weltkrieg nach und rückt damit die allgemeine Geschichte auf eine alltagskulturelle und regionalspezifische Ebene. Die Veranstaltung bildet den Auftakt der diesjährigen Vortragsreihe des Landschaftsmuseums.

Im Rahmen des Vortrags bietet sich die Gelegenheit zur kostenfreien Besichtigung der großen Sonderausstellung „100 Jahre Erster Weltkrieg“ im Landschaftsmuseum Westerwald.

Dr. Moritz Jungbluth
Sonntag, 29.03.2015, 15 Uhr im Hofgartenhaus
Eintritt frei