Vortrag LoivreErinnerung an den Ersten Weltkrieg 1914-18
Schicksal eines französischen Dorfes und eines Hachenburger Soldaten

Vortrag von Bruno M. Struif, Geschichtswerkstatt Hachenburg

Der Vortrag beleuchtet das Schicksal des Dorfes Loivre, 10 km nördlich von Reims gelegen. Vor dem Ersten Weltkrieg war es ein blühendes Dorf mit einem Schloss, Hotels und Fabriken. Und dann wurde es zu einem der heißumkämpften Brennpunkte zwischen der deutschen und der französischen Armee.

Bald nach Kriegsbeginn im August 1914 wurde Loivre schon im September von den deutschen Truppen besetzt. Dann erstarrte die Front im Stellungskrieg. Zahlreiche Einwohner des Dorfes wurden evakuiert. Die Verbliebenen mussten für die deutschen Besatzer Hilfsdienste leisten. Erst drei Jahre später, am 16. April 1917, wurde das Dorf nach 10-tägiger Artillerievorbereitung von französischen Truppen zurückerobert. Bei diesen Kampfhandlungen fiel auch der Großvater des Referenten, der mit seinem Vortrag einen Beitrag zur Völkerverständigung leisten möchte.

Der Vortrag findet statt am Sonntag, den 26. April 2015 um 15.00 Uhr im Gewölbekeller des Hofgartenhauses. Der Eintritt für diese Veranstaltung im Museum ist frei!