Altmann_KartoffelernteAm Donnerstag, 25. Oktober 2012 um 19.30 Uhr.

Vor einigen Jahren konnten die Gemeinde Niederelbert und die Kreisbildstelle des Westerwaldkreises einen fotografischen Schatz bergen. Es waren zwei große Holzkisten mit Glasplatten-Negativen aus dem Nachlass von Valentin Altmann aus Niederelbert (1891 –1967). Die Fotos aus der Frühzeit der Fotografie beginnen um 1906 und gehen im Wesentlichen bis in die 20er Jahre. Insgesamt sind es weit mehr als 2000 Aufnahmen, die Valentin Altmanns charakteristische „Fotografen-Handschrift“ tragen. Sie befinden sich heute im Besitz des Landschaftsmuseums Westerwald.

Die Altmann-Fotos bilden den Grundstock der volkskundlichen Fotodokumentation über den Westerwald. Anders als Berufsfotografen, die zeitgleich in den Dörfern des oberen Westerwaldes unterwegs waren, wie z. B. August Sander, hält der Laienfotograf Valentin Altmann Hunderte von bildhaften Eindrücken aus seinem dörflichen Mikrokosmos fest. Sie dokumentieren die landwirtschaftlich geprägte Alltagswelt des Dorfes im Wechselspiel mit Valentins eigenem Leben.

Die Fotos sind von einmaligem historischen Wert für die Darstellung des Lebens der Menschen im Westerwald für die Zeit des beginnenden 20. Jahrhunderts. Über die Themenfülle und das bislang kaum beachtete Lebenswerk des sonderbaren „Fotoreporters“ berichtet Museumsleiter Dr. Manfrid Ehrenwerth in seinem Bildervortrag am Donnerstag, den 25. Oktober 2012 um 19.30 Uhr im Gewölbekeller des Museums. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

www.landschaftsmuseum-westerwald.de verwendet Cookies, um die Webseite zu optimieren und Ihnen den Besuch angenehm zu gestalten. Wenn Sie unseren Service weiterhin nutzen, gehen wir davon aus, dass Sie der Verwendung von Cookies zustimmen. Weitere Informationen zu den von uns verwendeten Cookies und deren Löschung finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ich akzeptiere Cokkies von dieser Seite.