Am 29. November 2012 lädt das Landschaftsmuseum Westerwald zu einem interessanten Streifzug durch das bewegte Leben des Ehepaars Henriette von Nassau-Weilburg und Erzherzogs Karl aus dem Hause Habsburg-Lothringen ein.
Erzherzog Karl war ein Enkel von Maria Theresia und jüngerer Bruder von Kaiser Franz II., dem letzten Kaiser des hl. Reiches deutscher Nation. Er schlug die militärische Laufbahn ein, wurde Feldmarschall und schließlich Generalissimus. Er kämpfte in den Koalitionskriegen 1796/97 gegen die Franzosen im Westerwald und nahm auch einmal Quartier in Hachenburg.

Die größte Ruhmestat Erzherzogs Karl war der Sieg über Napoleon 1809 bei Aspern, die Napoleon den Nimbus der Unbesiegbarkeit nahm. Von da an wurde er in ganz Deutschland hochgeachtet und als „Retter der deutschen Ehre“ angesehen.

1815 heiratete er die Prinzessin Henriette von Nassau-Weilburg. Diese war eine Tochter von Fürst Friedrich Wilhelm und der Sayn-Hachenburger Erbgräfin Luise Isabella. Erzherzog Karl erbaute für die Familie das Schloss Weilburg in Baden bei Wien. Henriette, die in Wien sehr beliebt war und die Sitte des geschmückten Weihnachtsbaums dort eingeführt hatte, starb an Scharlach, erst 32 Jahre alt. Ihr Sarg steht neben dem Sarg von Erzherzog Karl in der berühmten Kapuzinergruft in Wien.

Bruno M. Struif von der Geschichtswerkstatt Hachenburg berichtet am Donnerstag, den 29.11.2012 um 19.30 Uhr im Haus Norken über das Leben und Schaffen zweier besonderer Menschen und ihrer Stationen hier im Westerwald. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

www.landschaftsmuseum-westerwald.de verwendet Cookies, um die Webseite zu optimieren und Ihnen den Besuch angenehm zu gestalten. Wenn Sie unseren Service weiterhin nutzen, gehen wir davon aus, dass Sie der Verwendung von Cookies zustimmen. Weitere Informationen zu den von uns verwendeten Cookies und deren Löschung finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ich akzeptiere Cokkies von dieser Seite.