Die Museumsarbeit im Landschaftsmuseum Westerwald bietet ein vielfältiges, kreatives, abwechslungsreiches und verantwortungsbewusstes Betätigungsfeld, in welches sich junge Menschen mit ihren Interessen und Ideen nachhaltig einbringen können.

Im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes liegt dabei neben dem generellen Kennenlernen aller Tätigkeitsbereiche des Freilichtmuseums ein Schwerpunkt im Bereich der wissenschaftlichen Museumsarbeit. Mithilfe bei der Sammlungsdokumentation und im Archiv, bei Ausstellungsvorbereitungen, -organisation und -umsetzungen, bei der Erstellung und Durchführung museumspädagogischer Programme und bei inhaltlicher Forschungsarbeit sind denkbar. Zudem wird die möglichst selbstständige Erarbeitung eines kleinen Projekts angestrebt.

Grundlage ist die Zusammenarbeit mit dem gesamten Museumsteam, von der Haustechnik über die Verwaltung bis hin zur Museumspädagogik und Wissenschaft. Somit ergeben sich vielfältige Einblicke in verschiedene Berufssparten und Tätigkeitsfelder.

Verantwortungsbewusste Teamarbeit, eigenständige Projekte und engagierter Besucherservice ergänzen sich. Prägnant sind die Mitarbeit bei der Vermittlung regionalgeschichtlicher Zusammenhänge an ein breites Publikum und der Kontakt zu externen Museumspartnern.

Weitere Infos und Anmeldungen unter: https://anmelden.freiwilligendienste-kultur-bildung.de/detail/3817

Steiff1

„Morgen Kinder, wird’s was geben – Wunsch(T)räume von Steiff – Knopf im Ohr“

27. Oktober 2019 bis 29. Februar 2020.

Wenn die Tage kürzer werden und die Vorfreude auf die weihnachtlichen Festtage zu-nimmt, erinnern wir uns gerne an die schönen Erlebnisse in der Kindheit zurück. Nicht selten fallen einem auch einige flauschig-weiche „Kindheitsbegleiter“ ein, die vielleicht immer noch in einer Ecke fast vergessen vor sich hin „brummeln“.

Landschaftsmuseum Westerwaldin acht typischen Gebäuden des Westerwaldes! In reizvoller Parklandschaft am Ortsrand von Hachenburg erleben Sie das bäuerliche Wohnen, das Leben und Arbeiten, wie es im Westerwald lange Zeit bis um 1960 üblich war. Eine Scheune, ein Backhaus sowie eine Ölmühle führen die bäuerliche Eigenversorgung vor Augen. Ausstellungen verdeutlichen, wie Tischler, Töpfer, Schmiede und andere Handwerker ihre Gerätschaften erzeugten. Auch die Dorfschule, in der alle Schüler gemeinsam in einem Raum unterrichtet wurden, darf natürlich nicht fehlen. Küchen- und Heilkräuter, Blumen, Garten- und Feldfrüchte werden auf Gartenflächen angebaut. Dazwischen halten Grenzsteine, Wegekreuze oder Grabsteine das Leben der Großeltern und Urgroßeltern von der Geburt bis zum Begräbnis lebendig.